Unternehmensgeschichte

Seit 1910: DEHN

Der Elektromeister Hans Dehn legt mit der Anmeldung eines „Gewerbes zur Installation elektrischer Anlagen" am 21. Januar 1910 in Nürnberg den Grundstein für die unternehmerischen Aktivitäten der Familie Dehn. Heute, mehr als 100 Jahre später, arbeiten rund 1700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit in unserem Familienunternehmen, das inzwischen schon von der 4. Generation gelenkt wird.


Die industrielle Seite der DEHNgroup, die Muttergesellschaft DEHN+SÖHNE mit einer Vielzahl an Auslandsgesellschaften, ist weltweit auf den elektrotechnischen Gebieten Überspannungsschutz, Blitzschutz und Erdung sowie Arbeitsschutz tätig.


Die handwerkliche Seite, die DEHN INSTATEC, setzt mit derzeit über 300 Mitarbeitern von vier Standorten aus die originären Aktivitäten des Unternehmensgründers Hans Dehn auf dem Gebiet der Elektroinstallation fort.

 

 

Unsere Zeitreise seit 1910 informiert Sie im Detail über die Unternehmensgeschichte der DEHN INSTATEC:


  • 1910: Hans Dehn, gelernter Feinmechaniker und Elektroinstallateur, meldet am 21. Januar 1910 beim Magistrat der Stadt Nürnberg ein „Gewerbe zur Installation elektrischer Anlagen“ an.
    Neben Ortsnetz-, Freileitungsbau und Gebäudeinstallation wird auch die Errichtung von Blitzschutzanlagen für Gebäude ein fester Bestandteil der geschäftlichen Aktivitäten.

  • 1911: Ein Auftrag für die Elektrifizierung der Cahücit-Sprengstoff-Fabrik führt das junge Unternehmen erstmals über Nürnbergs Stadtgrenzen hinaus nach Neumarkt in der Oberpfalz.

  • 1913: Aufträge für die Installation eines Straßenbahndepots, des Justizpalastes und des Schlachthofes in Nürnberg und in der Diakonissenanstalt Neuendettelsau.

  • 1914-1918: Der erste Weltkrieg lähmt die in den Anfangsjahren schon recht erfreuliche Entwicklung des Unternehmens.

  • 1919: Hans Dehn erinnert sich nach dem Krieg an seine erste Installation in Neumarkt und erkennt in der noch stark unterentwickelten Elektrizitätsversorgung in der Oberpfalz eine Chance: Erste Leitungsbauaufträge werden in dieser Region durchgeführt.

  • 1921: Um näher an den Kunden in der Oberpfalz zu sein, wird eine Zweigniederlassung in Neumarkt am Oberen Markt 10 etabliert, ca. 45 km südöstlich vom Stammsitz in Nürnberg am Rennweg. Der Firmengründer erweitert dadurch erfolgreich seine geschäftliche Basis.

  • 1923: Neben den handwerklichen Tätigkeiten beginnt man mit Pioniergeist und guten Ideen am Nürnberger Standort nun auch mit der Herstellung eines eigenen Bauteileprogramms für Blitzschutz und Erdung. Ausgangspunkt der industriellen Aktivitäten der heutigen DEHNgroup.

  • 1924: In unmittelbarer Nähe des Hauptstandortes in Nürnberg wird „Am Maxfeld 2“ nun auch ein Laden eröffnet. Leuchten, Installationsmaterial, Elektrogeräte aller Art, aber vor allem auch die seinerzeit aufkommende Rundfunktechnik sind im Angebot.

  • 1925: Der Betrieb von Großlautsprecher-Anlagen bei großen Veranstaltungen wird ein spezielles Geschäftsfeld für die DEHN-Techniker, ebenso bis in die 1960er Jahre der Betrieb einer Ankerwickelei für die Instandsetzung von Elektromotoren. Auch Antennenanlagen werden errichtet.

  • 1929: Die Weltwirtschaftskrise beeinflusst zwangsläufig für einige Jahre den Gang der Geschäfte. Die etwa 80 Mitarbeiter (1930) können kaum mehr ausgelastet werden.

  • 1933: Ein zwischenzeitlich ins Unternehmen aufgenommener Teilhaber scheidet aus. Hans Dehn überträgt einen Teil der Verantwortung nun auf seine Söhne Walter und Willy. Beide werden beteiligt und das Familienunternehmen firmiert seitdem als DEHN & SÖHNE. 1941 wird auch der jüngste Sohn Richard Mitinhaber.

  • 1937: Großauftrag für den Umbau des Ortsnetzes und weitere Installationen in Schwand. Ortsnetzbau vor allem in der Oberpfalz. Flughindernisbefeuerung Flughafen Nürnberg.

  • 1938: Elektrifizierung der Gemeinden Waltersberg, Leutenbach, Gspannberg, Traunfeld, Deinschwang und Sindlbach in der Region Neumarkt.

  • 1939-1945: Der Zweite Weltkrieg beeinträchtigt zwangsläufig die Geschäftsentwicklung.
    Die Betriebsgebäude in Nürnberg und Neumarkt sind durch den Krieg stark zerstört.
    Mit großem Elan beginnt die Familie 1945 mit dem Wiederaufbau des Unternehmens.

  • 1945-1950: Ausgangspunkt der Nachkriegsaktivitäten ist eine in den letzten Kriegsmonaten errichtete Lagerhalle in Neumarkt. In den Wiederaufbaujahren sind elektrohandwerkliche Leistungen stark gefragt und das Unternehmen wächst wieder. Das 40jährige Jubiläum feiern schon wieder 200 Mitarbeiter.

  • 1946: Nachdem die Gebäude am Stammsitz am Rennweg in Nürnberg schon wieder „reaktiviert“ werden konnten, wird in Neumarkt das Gebäude Oberer Markt 21 / Kirchengasse 25 angemietet und später erworben. Der Neumarkter Bereich der Elektroinstallation und ein neues Ladengeschäft werden hier untergebracht.

  • 1951: Installationsarbeiten im Kraftwerk I der Großkraftwerk Franken AG

  • 1952: Der Gründer Hans Dehn stirbt am Jahresende. Seine Söhne Walter, Willy und Richard setzen sein Erbe fort.

  • 1960: Als weltweit allererster Hersteller bringt DEHN einen Überspannungs-Ableiter für die Niederspannung, den
    legendären J250, auf den Markt.

  • 1958: Der zusammensetzbare Tiefenerder, eine bahnbrechende Erfindung, ergänzt die Palette an Komponenten
    für die Erdung und findet große Nachfrage im Markt.
    DEHN + SÖHNE wird zu einem Begriff in der Erdungstechnik.

  • 1960: Das 50-jährige Jubiläum des Familienunternehmens kann gefeiert werden.

  • 1974: Bei den Stammkunden Regens Wagner und Rummelsberger Anstalten werden immer wieder und auch in den Folgejahren große Projekte abgewickelt.

  • 1980/1981: Die Installation des Krankenhauses in Eichstätt bedeutet den Auftakt für eine bis heute große Zahl von kirchlichen und staatlichen Projekten in dieser Region.

  • 1981: Walter, Willy und Richard Dehn, die jahrzehntelang die Firmengeschicke lenkten, ziehen sich zurück und übergeben die Geschäftsführung an die 3. Generation, an Hans-Joachim Dehn und Thomas Dehn und den weiteren Geschäftsführer
    Dr.-Ing. Peter Hasse. Heinz Schneider und Johann Meier führen weiterhin wie schon seit vielen Jahren die Elektroinstallationsbereiche in Nürnberg und Neumarkt.

  • 1988: Mit den Elektroarbeiten für die Kühlerfabrik der BEHR-Gruppe in Neustadt/Donau erfolgt der Einstieg in eine neue Größenordnung an Installationsobjekten.

  • 1991/1992: Der Bereich Elektroinstallation Neumarkt benötigt mehr Platz und es beginnt im Dezember 1991 der Neubau eines Büro- und Lagerkomplexes an der Hans-Dehn-Str., der Ende 1992 bezogen werden kann und inzwischen mehrfach erweitert wurde.
    Erster Großauftrag im Ausland: Für den langjährigen Kunden Schöller wird in Törökbalint/Budapest eine Eisfabrik installiert.

  • 1992: Ein dritter Standort wird etabliert: In Hermsdorf in Thüringen wird eine Zweigniederlassung gegründet, die von Beginn an durch große Installationsaufträge eine gute Auslastung aufweist. Christian Hamann wird Leiter der Niederlassung. Kurz darauf erster großer Auftrag in Thüringen: Die Zentralklinik in Bad Berka wird installiert.

  • 1995: Beginn umfangreicher Installationsaufträge für das Klinikum Neumarkt, die in Teilabschnitten auch 2016 immer noch weiterlaufen.

  • 1999: Aus Gründen größerer Transparenz werden die drei elektrohandwerklichen Bereiche aus dem Mutterunternehmen DEHN + SÖHNE ausgegliedert und in eine 100%ige Tochtergesellschaft eingebracht. Die neue DEHN INSTATEC GmbH als Teil der DEHNgroup setzt die erfolgreichen und traditionsreichen Installationsaktivitäten von den Standorten Nürnberg, Neumarkt und Hermsdorf aus fort mit 240 Mitarbeitern. Hans Harfolk und Hans-Joachim Dehn übernehmen die Geschäftsführung.
    DEHN ist beteiligt beim Umbau und der Erweiterung des Neumarkter Rathauses.

  • 2004: Thomas Dehn übernimmt von Hans-Joachim Dehn, der in den Ruhestand tritt, die Mitgeschäftsführung.

  • 2005: Ein Referenzprojekt besonderer Art und Größe wird fertiggestellt: das heutige Kempinski Hotel Berchtesgaden am Obersalzberg.

  • 2010: Das Familienunternehmen DEHN kann sein 100-jähriges Bestehen feiern.
    Über 1000 junge Leute allein seit 1950 absolvierten eine elektrohandwerkliche Ausbildung im Hause.

  • 2011: Hans Harfolk, langjähriger Bereichsleiter Installation und ab 1999 Geschäftsführer der DEHN INSTATEC zieht sich Mitte des Jahres in den Ruhestand zurück. Christian Hamann übernimmt die Verantwortung als Geschäftsführer.

  • 2012/2013: Für die Muttergesellschaft DEHN+SÖHNE werden in Mühlhausen bei Neumarkt die Installationsarbeiten für ein 24.000qm großes Logistik- und Produktionszentrum durchgeführt.

  • 2013: Ende des Jahres scheidet Thomas Dehn altershalber als Geschäftsführer aus und Dr. Philipp Dehn aus der 4. Familiengeneration übernimmt den Part seines Vaters.

  • 2014: Beginn der Installationsarbeiten für das neue Willibald-Gluck-Gymnasium in Neumarkt.

  • 2015: Mit Florian Meier als kaufmännischem Geschäftsführer wird die Geschäftsführung verstärkt.
    Beginn des Baus für eine räumliche Erweiterung in Neumarkt, die Ende des Jahres bezogen wird.

  • 2016: Die DEHN INSTATEC startet mit einer Zweigniederlassung in Hamburg, dem 4. Standort neben Nürnberg, Neumarkt und Hermsdorf. Seit Jahren ist man hier schon an größeren Projekten beteiligt, so auch am Bau der Elbphilharmonie.